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Tipps

Wie gebe ich Zeiten der Erwerbslosigkeit bei einer Bewerbung an?

Bei der heutigen Anzahl der Arbeitslosen ist Arbeitslosigkeit nahezu ein gesellschaftliches Phänomen, aber nicht mehr ein persönlicher Makel, wie es noch vor einigen Jahren der Fall gewesen ist. Selbst längere Zeiten von Erwerbslosigkeit von über einem Jahr sieht man immer häufiger bei Bewerbungen. Viele tun sich jedoch schwer mit der Angabe der Arbeitslosigkeit in den Bewerbungsunterlagen. Im Lebenslauf wird dann oftmals, wenn überhaupt, nur der letzte Arbeitgeber angegeben, mit den dann zum Teil länger zurück liegenden Daten. Über die anschließende Zeit, und was der Bewerber dann gemacht hat, schweigen sich die meisten Bewerber völlig aus.

Aber: nicht die Arbeitslosigkeit an sich ist ein Problem bei einer Bewerbung, sondern vielmehr die versuchte Verheimlichung oder vermeintliche die Tatenlosigkeit wird einem Bewerber nachteilig ausgelegt.

Geben Sie daher an, wie es zu der Arbeitslosigkeit kam (Betriebsbedingt entfiel mein Aufgabengebiet / durch Umstrukturierungen wurde die Abteilung, in der ich beschäftigt war, aufgelöst / durch die Insolvenz meines Arbeitgebers…. o. ä.).

Schildern Sie, was Sie in der Zwischenzeit gemacht haben, z.B. Weiterbildungen, Kurse, ehrenamtliche Aufgaben und dergleichen. Zum Beispiel: „Nach meiner Tätigkeit bei Firma X (Anm.: Ihr letzter Arbeitgeber) habe ich eine 6monatige Weiterbildung im Bereich Verkaufsförderung absolviert und möchte nun meine Kenntnisse in Ihrem Unternehmen einbringen.“

„Da mir betriebsbedingt zum Ende des Jahres 2003 gekündigt wurde, habe ich in der Zwischenzeit ein Praktikum bei der Firma Y absolviert, um in Praxis zu bleiben.“

Dass Sie diese nicht nur zum Schein angeben, sondern auch tatsächlich wahrgenommen haben, sollte selbstverständlich sein. Bedenken Sie immer, dass sich die Arbeitswelt kontinuierlich weiterentwickelt. Nur wenn Sie am Ball bleiben, gelingt Ihnen auch nach einer längeren Pause der Wiedereintritt.

Wenn Sie mit einer längeren Kündigungsfrist freigestellt sind, geben Sie unbedingt dieses in Ihren Unterlagen an. Nicht selten versuchen Personaler Bewerber telefonisch im Büro zu erreichen, um dann die Auskunft zu erhalten „der arbeitet doch schon seit einem halben Jahr nicht mehr hier“. Die Auswirkungen davon auf den Erfolg Ihrer Bewerbung können Sie sich vorstellen.

De facto sind Sie Sie zwar noch angestellt, tatsächlich sind Sie aber ohne Arbeit. Suchen bereits während der Kündigungsfrist eine neue Aufgabe und warten Sie nicht erst, bis Sie tatsächlich arbeitslos geworden sind. Leider dauert die Suche nach einem neuen Job wesentlich länger als noch vor einigen Jahren, so dass sich dann die Monate der gesamten Arbeitslosigkeit schnell addieren können.

Ein Tipp für Frauen, die nach der Elternzeit wieder zurück in den Beruf möchten: Falls Ihr Erziehungsurlaub länger als geplant ausgefallen ist, währt Ehrlichkeit am längstem: „Die Betreuung der Kinder hat mich länger als geplant gebunden. Da sie jetzt aber in einem Ganztageskindergarten sind, kann ich meine Arbeitskraft wieder voll einbringen.“

In Fällen, in denen Bewerber wegen der Pflege von Angehörigen nicht arbeiten konnten oder wollten, sollten Sie immer eben diesen tatsächlichen Grund angeben. Anderenfalls stellt der Personaler Vermutungen an, weshalb Sie nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, die eventuell nicht für Sie von Vorteil sind.

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